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Berliner Morgenpost vom 06.Juli 2003 - Reinickendorf

Jans die preußische Leier

Der Mann mit der Pickelhaube hat zu Hause drei Drehorgeln. Eine davon hat er zur 3. Reinickendorfer Drehorgelparty an der Greenwichpromenade in Tegel mitgebracht. Ingo Hopf, 44-jähriger Biologielehrer von der Thomas-Mann-Gesamtschule in Reinickendorf, steht in Sichtweite des Tegeler Sees und schmettert aus voller Brust die Alt- Berliner Liedzeile „. . aber dennoch hat sich Bolle janz prächtig amüsiert".
Hopfs Frau Manuela, ebenfalls in historischem Gewand, verteilt duftende Blumen an die Zuhörer. Denen gefällt es und sie wiegen sich im Takt. Einige lassen Münzen in Hopfs Spardose fallen.
Aber beim Drehorgelspiel geht es nicht ums Geld. Nur um den puren Spaß. Und der wirkt bisweilen ansteckend.


„Vor 15 Jahren waren wir bei einem Drehorgeltreffen am Kurfiürstendamm. Sofort musste eine Orgel her", erzählt Manuela Hopf. Das gute Stück mit 31 Pfeifen kostete damals 7500 Mark. Außerdem existieren im Hopfschen Haushalt 200 passende Papierbäner. Jeder der Lochstreifen trägt sieben bis zehn Minuten Musik.
Christa Hohnhäuser hat die Party der Drehorgeln organisiert. „80 Spieler sind da, darunter Gäste aus ganz Deutschland, Holland, England, Norwegen und der Schweiz", sagt sie stolz. Heute geht es an der Greenwichpromenade von 12 bis 17 Uhr mit der Party weiter. brun

Mit freundlicher Genehmigung der der Axel Springer Syndication GmbH

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